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Die ersten Schritte ins Berufsleben

Der Einstieg ins Berufs­leben ist ein prägender Moment. Yanida Holen­stein und Joy Storay haben gerade kürzlich ihre Lehre bei Rahn+Bodmer Co. abgeschlossen und blicken auf drei intensive Jahre zurück. Im Gespräch mit der Nachwuchs­ver­ant­wort­lichen Carmen Kyburz erzählen sie von ihren ersten Eindrücken, ihren Erfah­rungen im Arbeits­alltag und davon, was sie aus ihrer Ausbildung mitnehmen.

V.l.n.r.: Simon Rahn, Partner, Joy Storay, Yanida Holen­stein, Carmen Kyburz, Nachwuchsverantwortliche

Carmen Kyburz: Ihr habt beide gerade eben erfolg­reich Eure Lehre abgeschlossen. Herzlichen Glück­wunsch nochmals! Mit welchen Gefühlen schaut Ihr auf eure Lehrzeit zurück? Gibt es Momente, die Euch besonders in Erinnerung geblieben sind?

Joy Storay: An meinem aller­ersten Tag war ich sehr nervös. Doch schon beim freund­lichen Empfang fühlte ich mich sofort wohler. Besonders die Mitar­bei­tenden und die gute Zusam­men­arbeit sind mir bis heute in sehr positiver Erinnerung geblieben.

Yanida Holen­stein: Das erste Skiweekend. Wir hatten damals gerade erst mit der Lehre begonnen, und ich kannte kaum jemanden. Trotz der kurzen Zeit hat es sich sofort wie ein Wochenende unter Freunden angefühlt. Diese Atmosphäre hat mir den Einstieg enorm erleichtert und gezeigt, wie wertschätzend und unter­stützend das Umfeld ist.

Bei Rahn+Bodmer Co. bilden wir bewusst nur wenige Lernende aus – in der Regel zwei pro Jahrgang. In grösseren Banken sind es teilweise mehrere Dutzend. Uns ist wichtig, dass Ihr einen möglichst breiten Einblick in die Bank erhaltet und viele Bereiche kennen­lernt. Wie habt Ihr das erlebt? Hattet Ihr das Gefühl, verschiedene Seiten des Bankge­schäfts wirklich kennenzulernen?

Joy: Ja, sehr. Durch die häufigen Wechsel konnte ich sehr viel Neues über die Bank lernen. Dadurch erhält man einen viel besseren Einblick in die verschie­denen Bereiche und versteht besser, wie eine Bank insgesamt funktioniert.

Yanida: Diese Einblicke in verschiedene Abtei­lungen und Prozesse haben mir nicht nur ein breites Verständnis vermittelt, sondern mir auch ermög­licht, andere Teams gezielt zu unterstützen.

Gab es Abtei­lungen oder Aufgaben, die Euch besonders gefallen haben oder die Euch vielleicht auch überrascht haben?

Joy: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Moment, als ich zum ersten Mal bei einem Kunden­ge­spräch dabei sein durfte. Was mich überrascht hat, ist, wie stark alle Abtei­lungen mitein­ander vernetzt sind. Jede Abteilung leistet einen wichtigen Beitrag, und ohne dieses Zusam­men­spiel würde die Bank nicht funktionieren.

Yanida: Besonders gut gefallen hat mir der Bereich mit direktem Kunden­kontakt. Ein Erlebnis ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben: mein erstes Telefonat mit einem Kunden. Ich war sehr nervös und habe mir im Kopf immer wieder überlegt, was ich sagen möchte. Als ich der Person wirklich weiter­helfen konnte, war das ein richtiges Erfolgs­er­lebnis. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie viel Freude es mir bereitet, Menschen zu unterstützen.

Viele Aufgaben übernehmt Ihr früh selbst­ständig. Wie habt Ihr diese Verant­wortung erlebt? Gab es Aufgaben, bei denen Ihr gemerkt habt: Jetzt vertraut man mir wirklich etwas an?

Joy: Besonders bei Aufgaben mit direktem Kunden­kontakt habe ich gemerkt, dass ich wirklich zum Team dazugehöre. Es hat mir gezeigt, dass mir vertraut wird, die Bank auch gegenüber der Kundschaft nach aussen zu vertreten.

Yanida: Bereits zu Beginn meiner Ausbildung durfte ich Teile des Tages­ge­schäfts selbst­ständig übernehmen. Es war sehr motivierend zu spüren, dass meine Unter­stützung im Team wirklich geschätzt wird.

Zum Schluss noch eine Frage: Wenn Ihr zukünf­tigen Lernenden einen Rat geben könntet – was würdet Ihr jemandem mitgeben, der eine KV-Lehre im Bankwesen beginnen möchte?

Joy: Seid neugierig, offen und habt Selbst­ver­trauen. Am Anfang wird man sich oft unsicher fühlen, aber das ist völlig normal. Fehler passieren immer, und genau daraus lernt man. Ich finde, man sollte in diesen drei Jahren wie ein Schwamm sein und versuchen, so viel wie möglich aufzu­saugen und zu lernen. Man wird auch viele verschiedene Menschen kennen­lernen, und genau das macht die Ausbildung zusätzlich spannend.

Yanida: Ich würde zukünf­tigen Lernenden raten, mit Mut in die Lehre zu starten. Wer bereit ist, Fragen zu stellen, Verant­wortung zu übernehmen und aktiv mitzu­denken, kann enorm viel aus dieser Zeit mitnehmen und profi­tiert nicht nur fachlich, sondern entwi­ckelt sich auch persönlich stark weiter.


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