In eigener Sache

Braucht es heute noch Kundenberater?

Glaubt man vielen Medienberichten heisst das Zauberwort der Stunde Digitalisierung. Falsch ist diese Sicht der Dinge nicht. Doch die Digitalisierung im Beratungsprozess hat ein klares Ziel: Sie soll Kundenberaterinnen und -berater von Routineaufgaben befreien, damit sie sich noch stärker auf ihre Kernfunktion, die persönliche Beratung, fokussieren können.

Faktor Vertrauen

Per­sön­li­che Begeg­nun­gen sind gera­de in einer schnell­le­bi­gen Welt wert­voll. Das Leben ver­läuft sel­ten line­ar und vor­her­seh­bar. Im Gegen­teil, es ist geprägt von Höhen und Tie­fen, von Geplan­tem und Unge­plan­tem, von Erfolg und Miss­erfolg. All die­se dyna­mi­schen Fak­to­ren las­sen sich schlecht durch Algo­rith­men berech­nen und gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en ist schon gar nicht pro­gram­mier­bar. Je bes­ser man sich gegen­sei­tig kennt, des­to stär­ker wird das Ver­trau­en. Nur eine der Lebens­si­tua­ti­on ange­pass­te Bera­tung führt zu einer hohen Qua­li­tät und damit opti­ma­len Ergeb­nis­sen.

Faktor Kontinuität

Die Digi­ta­li­sie­rung führt zu immer mehr elek­tro­ni­schen Hilfs-und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln. Mit stei­gen­der Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung neh­men die Gele­gen­hei­ten für per­sön­li­che Gesprä­che und Begeg­nun­gen ab. Doch die gewon­ne­ne Effi­zi­enz soll­te von den Kun­den­be­ra­te­rin­nen und -bera­tern in die per­sön­li­che Kun­den­be­zie­hung inves­tiert wer­den. Und dies mög­lichst lang­fris­tig, denn Kon­ti­nui­tät ist ein Mehr­wert, den nicht mehr vie­le Ban­ken bie­ten kön­nen. Wir beglei­ten unse­re Kun­din­nen und Kun­den über vie­le Jah­re hin­weg, oft auch genera­tio­nen­über­grei­fend und manch­mal sogar als Wil­lens­voll­stre­cker über den Tod hin­aus.

Faktor Unabhängigkeit

Bera­tung soll­te grund­sätz­lich unab­hän­gig erfol­gen. Tut sie das nicht, ver­lie­ren wir unse­re Glaub­wür­dig­keit und den Vor­teil gegen­über eines ein­fa­chen Ver­gleich­s­al­go­rith­mus. Der Ver­zicht auf eige­ne Pro­duk­te sowie Retro­zes­sio­nen ist des­halb für Rahn+Bodmer Co. eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Des­halb kön­nen wir unse­re Kun­din­nen und Kun­den unab­hän­gig und frei von Inter­es­sens­kon­flik­ten bera­ten. Wir beglei­ten unse­re Kun­din­nen und Kun­den in allen Ver­mö­gens­fra­gen, die weit über die Ver­mö­gens­ver­wal­tung hin­aus gehen und unter­stüt­zen sie dabei, kei­ne über­stürz­ten und emo­tio­na­len Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Eine lang­jäh­ri­ge, per­sön­li­che Bezie­hung bleibt der wich­tigs­te Fak­tor, um für unse­re Kun­din­nen und Kun­den der ers­te Ansprech­part­ner in sämt­li­chen Ver­mö­gens­fra­gen zu sein und in einer digi­ta­li­sier­ten Welt auch zu blei­ben.

 

notablog@rahnbodmer.ch

 

 


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