{"id":4914,"date":"2021-05-26T07:00:39","date_gmt":"2021-05-26T05:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/?p=4914"},"modified":"2021-05-27T14:09:28","modified_gmt":"2021-05-27T12:09:28","slug":"interview-james-koch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/","title":{"rendered":"Leiden\u00adschaft und Herzblut f\u00fcr die&nbsp;Kunst"},"content":{"rendered":"<h3>Mit einer Gegen\u00ad\u00fcber\u00adstellung der Werke Alexander Calders und Joan Miros er\u00f6ffnete Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth 1992 in einer Wohnung in Z\u00fcrich zum ersten Mal die T\u00fcren ihrer Galerie. Eine Galerie, die nun bald &nbsp;30 Jahre sp\u00e4ter zu einer der gr\u00f6ssten weltweit z\u00e4hlt und einige der bedeu\u00adtendsten K\u00fcnstler\/innen und Estates der Kunst\u00adge\u00adschichte des 20. und 21. Jahrhun\u00adderts vertritt.<\/h3>\n<p>Von: Hannah Halbheer<\/p>\n<p>Leiden\u00adschaft und Herzblut f\u00fcr die Kunst liegen nicht nur in der <span class=\"caps\">DNA<\/span> der Gr\u00fcnder\u00adfa\u00admilie, sondern ziehen sich durch die Galerie, die ihren K\u00fcnstlern eine Plattform f\u00fcr deren Geschichte und Kontext sowie Gegen\u00ad\u00fcber\u00adstel\u00adlungen bietet und damit die Grenzen eines rein kommer\u00adzi\u00adellen Gesch\u00e4fts\u00admo\u00addells sprengt. Weg von der reinen \u00abWhite Cube-Philo\u00adsophie\u00bb bieten Initia\u00adtiven wie jene am Standort in Somerset oder Menorca eine teilweise museums\u00ad\u00e4hn\u00adliche Umgebung, die auch K\u00fcnstlern Ateliers zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>Hannah Halbheer hat sich mit James Koch, Partner und Executive Director der Galerie Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth, \u00fcber die Entwick\u00adlungen auf dem Kunst\u00admarkt unterhalten.<\/p>\n<h3>James Koch, was gef\u00e4llt Ihnen besonders an Ihrem&nbsp;Beruf?<\/h3>\n<p>Was mich an meiner T\u00e4tigkeit besonders faszi\u00adniert, sind die Begeg\u00adnungen, Erleb\u00adnisse und der Austausch mit K\u00fcnstler\/innen und Sammler\/innen. Gemeinsam teilen wir die Begeis\u00adterung, Leiden\u00adschaft und Interesse f\u00fcr die Kunst. Gleich\u00adzeitig bringt jeder seinen eigenen Hinter\u00adgrund und seine \u00abeigene Geschichte\u00bb mit, was ihn zur Kunst f\u00fchrte. Eine enorme pers\u00f6n\u00adliche Berei\u00adcherung f\u00fcr jeden, der mit der Kunst leiden\u00adschaftlich verbunden ist.<\/p>\n<p>Wir sind eine global agierende Schweizer Galerie, die haupt\u00ads\u00e4chlich mit lebenden, zeitge\u00adn\u00f6s\u00adsi\u00adschen K\u00fcnstlern arbeitet. Gleich\u00adzeitig sind wir sehr aktiv im Bereich der klassi\u00adschen Moderne und Postmo\u00adderne, wobei wir zahlreiche K\u00fcnst\u00adler\u00adnach\u00adl\u00e4sse vertreten oder einfach enge Bezie\u00adhungen zu den Nachkommen dieser K\u00fcnstler pflegen. Als Beispiel daf\u00fcr m\u00f6chte ich Alexander Calder, Max Bill oder auch Pablo Picasso erw\u00e4hnen, alles K\u00fcnstler, die mich auch pers\u00f6nlich sehr begeistern. Mit ihnen bzw. deren Nachkommen konnten wir verschiedene einzig\u00adartige Ausstel\u00adlungen realisieren.<\/p>\n<h3>Die Geschichte der Galerie ist eng mit der Sammlung der St. Gallerin Ursula Hauser verkn\u00fcpft. Wie stark ist dieser Einfluss auf Ihr heutiges K\u00fcnstlerportfolio?<\/h3>\n<p>Die Galerie wurde gemeinsam von Ursula Hauser mit Iwan und Manuela Wirth, der Tochter von Ursula Hauser, gegr\u00fcndet. Ursula Hauser ist heute nicht mehr im Tages\u00adge\u00adsch\u00e4ft invol\u00adviert, aber in der Ausrichtung und Gestaltung der Galerie ist sie noch immer pr\u00e4sent. \u00dcber die letzten Jahrzehnte schuf Ursula Hauser eine sehr pers\u00f6n\u00adliche Sammlung, welche einen heute beein\u00addru\u00adckenden Einblick in das Kunst\u00adschaffen der Meister\/innen der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhun\u00adderts bietet. Einen einzig\u00adar\u00adtigen Schwer\u00adpunkt bildete dabei das Schaffen von K\u00fcnst\u00adle\u00adrinnen. Die Urspr\u00fcnge und Ausrichtung des Galerie\u00adpro\u00adgramms waren und sind stark durch die Sammler\u00adinter\u00adessen von Ursula Hauser gepr\u00e4gt. Die Geschichte zwischen der Galerie und Louise Bourgeois ist daf\u00fcr beispielhaft.<\/p>\n<h3>Die Galerie hat Standorte in Z\u00fcrich, Gstaad und St. Moritz. Was macht den Standort Schweiz so attraktiv?<\/h3>\n<p>Die Schweiz ist der geogra\u00adphische Ursprung der Galerie. Gleich\u00adzeitig hat die Schweiz in der Kunstwelt per se Bedeutung. Histo\u00adrisch erkl\u00e4rt sich dies mit dem humanis\u00adti\u00adschen Gedan\u00adkengut, bedeu\u00adtenden Kunst\u00adhis\u00adto\u00adrikern und fr\u00fcher Sammler\u00adt\u00e4\u00adtigkeit. Noch heute ist die Schweiz das Zuhause grosser Sammlungen. Dazu kommt die \u00abArt Basel\u00bb, die ja in Basel ihren Ursprung hat und dort behei\u00admatet ist. Ausserdem liegt die Schweiz im Zentrum Europas und ist entspre\u00adchend gut erreichbar. Heutzutage funktio\u00adniert der Kunst\u00admarkt jedoch global. Den <span class=\"caps\">USA<\/span>, und dabei vor allem New York, kommt dabei schon lange eine zentrale und bedeu\u00adtende Rolle&nbsp;zu.<\/p>\n<h3>Seit einigen Jahren bauen Sie auch vermehrt den Standort Hong Kong&nbsp;auf.\u2026<\/h3>\n<p>Die Welt ist global geworden und Asien ist auch im Kunst\u00admarkt ein bedeu\u00adtender Teilnehmer. In den 80er Jahren waren die wichtigsten asiati\u00adschen Sammler prim\u00e4r in Japan, heute im ganzen asiati\u00adschen Raum. Wir sehen in Asien grosses Potential. Eine \u00e4usserst inter\u00ades\u00adsierte, schnelle und kaufkr\u00e4ftige Gesell\u00adschaft, die sich sehr rasch in Themen vertiefen und Wissen aufbauen kann. Dies trifft sowohl auf den zeitge\u00adn\u00f6s\u00adsi\u00adschen wie auch auf den Sekun\u00add\u00e4r\u00admarkt zu. Hong Kong als \u00abdie westlichste Stadt\u00bb in diesem asiati\u00adschen Umfeld ist nach wie vor das Zentrum der dortigen Kunstwelt.<\/p>\n<h3>Wie erkl\u00e4ren Sie die Entwicklung von den teilweise enormen Preisen im Kunstmarkt?<\/h3>\n<p>Einzelne Medien berichten nat\u00fcrlich gerne von der \u00abSpitze des Eisberges\u00bb. Die Bedeutung und Wahrnehmung und damit auch der Preis eines K\u00fcnstlers entwi\u00adckelt sich aber auf verschie\u00addenen Ebenen. Es braucht dazu eine 360-Grad-Betrachtung. Massgebend ist dabei die T\u00e4tigkeit der Galerie, welche den K\u00fcnstler mit Ausstel\u00adlungen und Publi\u00adka\u00adtionen bekannt macht und ihren Sammlern vorstellt und die Preis\u00adge\u00adstaltung mitbe\u00adstimmt. Wir verfolgen dabei eine sehr langfristige Strategie. Wichtig ist sodann die Aufnahme des Schaffens eines K\u00fcnstlers in Ausstel\u00adlungen und Sammlungen von Museen, den Eingang in den kunst\u00adhis\u00adto\u00adri\u00adschen Diskurs. Schliesslich ist die Entwicklung des Sekun\u00add\u00e4r\u00admarktes, d.h. wie verkauft sich das Werk des K\u00fcnstlers weiter, von Bedeutung.&nbsp; Bei einer erfolg\u00adreichen K\u00fcnst\u00adler\u00adkar\u00adriere l\u00e4uft dies Hand in Hand. Schliesslich gilt auch hier das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Ein Werk, oder vielmehr das Schaffen eines K\u00fcnstlers, kann sehr begehrt werden, weil es zum Beispiel den Zeitgeist trifft oder eben \u00fcber seine Zeit die Menschen bewegen kann. Das hat in der Regel entspre\u00adchend Einfluss auf den Preis.<strong><em>&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n<h3>Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth hat mit Stand\u00adorten wie Somerset einen gewissen Ausbil\u00addungs\u00adauftrag. Das sind Z\u00fcge der Aufgaben eines Museums. Nimmt Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth eine museums\u00ad\u00e4hn\u00adliche Position ein?<\/h3>\n<p>Eine \u00abMuseums\u00adpo\u00adsition\u00bb vielleicht nicht. Aber es hat alles auch mit dem Programm zu tun \u2014 den K\u00fcnstlern, die von Anfang an durch uns vertreten waren. Unser Programm hat sich entspre\u00adchend mittel- bis langfristig entwi\u00adckelt, weil einige K\u00fcnstler darunter sind, die in der Kunst\u00adge\u00adschichte ihren Platz gefunden haben. Es ist die Passion der Gr\u00fcnder\u00adfa\u00admilie, etwas Zus\u00e4tz\u00adliches zu machen, das \u00fcber den reinen Galerien\u00adbe\u00adtrieb hinausgeht. Nicht nur f\u00fcr den Sammler, der sich ein solches Werk leisten kann, sondern f\u00fcr eine breite \u00d6ffent\u00adlichkeit. So inves\u00adtieren wir zum Beispiel viel in Ausbil\u00addungs\u00adpro\u00adgramme zum Beispiel f\u00fcr Kinder oder Schulen. Gleich\u00adzeitig stellt Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth den\/die K\u00fcnstler\/in in den Mittel\u00adpunkt. Er\/sie soll in einem inspi\u00adrie\u00adrenden Umfeld arbeiten k\u00f6nnen, so eben auch in Somerset. Wir haben K\u00fcnst\u00adler\u00adstudios geschaffen, wo K\u00fcnstler\/innen aus der ganzen Welt f\u00fcr eine Weile bleiben und arbeiten. So wird es auch in Menorca sein, dem neusten Standort, der bald er\u00f6ffnet wird. Das ist sowohl f\u00fcr j\u00fcngere als auch sehr etablierte K\u00fcnstler, die alles haben und bereits gesehen haben, attraktiv. In ein Umfeld einge\u00adbettet zu sein, in welchem die Galerie dem K\u00fcnstler etwas Ausser\u00adge\u00adw\u00f6hn\u00adliches bietet.<\/p>\n<h3>Etablierte und inter\u00adna\u00adtional agierende Galerien stehen heute jungen und neuen Galerien und Galeristen gegen\u00fcber. Wie sehen Sie generell die heutige Galerien\u00adland\u00adschaft und die M\u00f6glich\u00adkeiten, darin Fuss zu fassen?<\/h3>\n<p>Wenn man unsere Branche mit anderen vergleicht, ist die Kunstwelt sehr \u00fcberschaubar. Man kennt sich und trifft sich auch in einem inter\u00adna\u00adtio\u00adnalen Kontext, insbe\u00adsondere an den Messen. Es ist ein \u00ab\u00fcberschau\u00adbarer Markt\u00adplatz\u00bb und das macht ihn auch attraktiv. Aber unabh\u00e4ngig davon, wie gross eine Galerie ist, ist es ist ein anspruchs\u00advolles Gesch\u00e4ft. Es braucht Unter\u00adneh\u00admer\u00adgeist und die entspre\u00adchende Energie und Neugier, um ein spannendes K\u00fcnst\u00adler\u00adpro\u00adgramm aufzu\u00adbauen, Ausstel\u00adlungen zu organi\u00adsieren und die Produktion von Werken zu unter\u00adst\u00fctzen und zu erm\u00f6g\u00adlichen. Das vergisst man oft. Aber wie in jedem Markt ist es wichtig, dass es verschiedene Akteure unter\u00adschied\u00adlicher Gr\u00f6sse und Ausrichtung gibt. Das belebt das Gesch\u00e4ft!<\/p>\n<p>Viele Galerien werden auch heute noch von ihren Gr\u00fcndern (und Namens\u00adgebern) gef\u00fchrt \u2013 einzelne von der zweiten, selten von der dritten Generation. Unser Gesch\u00e4ft ist sehr Personen bezogen. Es etablieren sich immer wieder neue Galerien und es entsteht dabei Neues \u2014 das macht unsere T\u00e4tigkeit so attraktiv.<\/p>\n<h3>Hauser <span class=\"amp\">&amp;<\/span> Wirth hat vor rund eineinhalb Jahren ArtLab gegr\u00fcndet. Was genau beinhaltet diese&nbsp;Idee?<\/h3>\n<p>Wir haben recht\u00adzeitig erkannt, dass Digita\u00adli\u00adsierung auch in der Kunst ein grosses Thema sein wird bzw. ist. Seit bald zehn Jahren sind wir aktiv in diesem Bereich und \u00abDigital Storytelling\u00bb ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Im Zuge der Pandemie haben wir diese Aktivi\u00adt\u00e4ten noch weiter verst\u00e4rkt und die digitale Kompo\u00adnente ist bei allen Projekten Teil unserer \u00dcberle\u00adgungen. Mit der Gr\u00fcndung von ArtLAB im Jahre 2020 (noch vor der Pandemie) haben wir begonnen \u00abVirtual Reality\u00bb und \u00abAugmented Reality\u00bb zu erfor\u00adschen und umzusetzen. Diese Techniken erm\u00f6g\u00adlichen Sammlern beispiels\u00adweise aus der Ferne in ein Werk zu zoomen oder in ihrem eigenen Zuhause ein Bild virtuell zu h\u00e4ngen und zu betrachten.<\/p>\n<h3>Digita\u00adli\u00adsierung ist ein Thema, das in der Kunstwelt erst im letzten Jahr wirklich aktuell wurde. Pl\u00f6tzlich gibt es Online Viewing Rooms oder Virtual Reality Ausstel\u00adlungen. Wie sehen Sie die Zukunft einer digita\u00adli\u00adsierten Kunstszene?<\/h3>\n<p>Das ist auf jeden Fall ein zentrales Thema. Nur schon deshalb, weil eine n\u00e4chste und \u00fcbern\u00e4chste Generation, wie wir selber ja auch schon, es sich gewohnt ist, sich in einer digitalen Welt zu bewegen. Online kann eine Werkbe\u00adtrachtung beispiels\u00adweise mit einem Film, Essays, Fotos aus dem Studio oder einem Interview mit dem K\u00fcnstler begleitet werden. Auch das Nachhal\u00adtig\u00adkeits\u00adbe\u00adwusstsein ist st\u00e4rker geworden, man reist in Zukunft wohl weniger und bewusster.<\/p>\n<p>Auch die Online Version der Art Basel und anderer Messen sind erfreulich gut gelaufen. F\u00fcr eine grosse Galerie wie unsere sind Messen nat\u00fcrlich immer noch wichtig, aber wir sind nicht abh\u00e4ngig davon. Gleich\u00adzeitig sind sie wichtig f\u00fcr die Begegnung und den Austausch mit Sammlern, Kuratoren und Kollegen. Durch unsere diversen Standorte sind wir aber das ganze Jahr inter\u00adna\u00adtional pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Wir Menschen haben das Bed\u00fcrfnis uns zu bewegen und zu reisen, Neues zu sehen und sich mit anderen auszu\u00adtau\u00adschen. Deshalb wird es in Zukunft wohl beides geben: physische Ausstel\u00adlungen und Messen sowie digitale Optionen. In diesem Bereich gibt es eine grosse Dynamik, die noch lange nicht abgeschlossen ist.<\/p>\n<h3>Sehen Sie gerade bei Ihren Kunden eine Art Generationenwechsel?<\/h3>\n<p>Wir sehen keinen Genera\u00adtio\u00adnen\u00adwechsel, sondern vielmehr eine Erwei\u00adterung auf eine \u00abn\u00e4chste Generation\u00bb. Es kommen neue, teilweise sehr junge Sammler dazu. Inter\u00ades\u00adsierte und engagierte junge Menschen, welche den Wert der Kunst fr\u00fch erkennen und Inspi\u00adration, oder Paral\u00adlelen zu ihrer T\u00e4tigkeit, darin finden. \u00abGute Kunst\u00bb will etwas vermitteln, hat eine Aussage, eine Bedeutung. Jenny Holzer thema\u00adti\u00adsiert in ihren ikoni\u00adschen \u00abTruisms\u00bb seit den 70er Jahren zum Beispiel Liebe, Gleich\u00adbe\u00adrech\u00adtigung, Zusam\u00admen\u00adge\u00adh\u00f6\u00adrigkeit, Herkunft, Unter\u00addr\u00fc\u00adckung oder Sexua\u00adlit\u00e4t. Alles Themen, die genera\u00adtio\u00adnen\u00ad\u00fcber\u00adgreifend bewegen und G\u00fcltigkeit haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwick\u00adlungen und Tendenzen auf dem Kunstmarkt.<\/p>\n","protected":false},"author":87,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"_ef_editorial_meta_date_first-draft-date":"","_ef_editorial_meta_paragraph_assignment":"","_ef_editorial_meta_checkbox_needs-photo":"","_ef_editorial_meta_number_word-count":"","footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-4914","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-in-eigener-sache","clearfix"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Leidenschaft und Herzblut f\u00fcr die Kunst - Nota Blog<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Gespr\u00e4ch mit James Koch von Hauser &amp; Wirth: \u00dcber die heutige Galerienlandschaft, die Digitalisierung und die n\u00e4chste Generation von Kunstliebhaber*innen.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Leidenschaft und Herzblut f\u00fcr die Kunst\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gespr\u00e4ch mit James Koch von Hauser &amp; Wirth: \u00dcber die heutige Galerienlandschaft, die Digitalisierung und die n\u00e4chste Generation von Kunstliebhaber*innen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Nota Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-05-26T05:00:39+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-05-27T12:09:28+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/James_Koch_Blog.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2488\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"2149\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Rahn+Bodmer Co.\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:title\" content=\"Leidenschaft und Herzblut f\u00fcr die Kunst\" \/>\n<meta name=\"twitter:description\" content=\"Gespr\u00e4ch mit James Koch von Hauser &amp; Wirth: \u00dcber die heutige Galerienlandschaft, die Digitalisierung und die n\u00e4chste Generation von Kunstliebhaber*innen.\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Rahn+Bodmer Co.\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\"},\"author\":{\"name\":\"Rahn+Bodmer Co.\",\"@id\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/#\/schema\/person\/f03811d36cb77bcc46cc8c672d653e6b\"},\"headline\":\"Leiden\u00adschaft und Herzblut f\u00fcr die&nbsp;Kunst\",\"datePublished\":\"2021-05-26T05:00:39+00:00\",\"dateModified\":\"2021-05-27T12:09:28+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\"},\"wordCount\":1735,\"articleSection\":[\"In eigener Sache\"],\"inLanguage\":\"de-CH\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\",\"url\":\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2021\/05\/interview-james-koch\/\",\"name\":\"Leidenschaft und Herzblut f\u00fcr die Kunst - 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