{"id":4050,"date":"2020-07-02T16:00:12","date_gmt":"2020-07-02T14:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/?p=4050"},"modified":"2020-07-03T12:13:55","modified_gmt":"2020-07-03T10:13:55","slug":"wie-weiter-nach-corona-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2020\/07\/wie-weiter-nach-corona-2\/","title":{"rendered":"Szenarien f\u00fcr eine Welt mit Corona"},"content":{"rendered":"<h3>In unserem letzten Blog-Eintrag der <a href=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2020\/06\/wie-weiter-nach-corona\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Triologie<\/a> \u00abSzenarien f\u00fcr eine Welt mit Corona\u00bb reflek\u00adtieren wir die bishe\u00adrigen Erkennt\u00adnisse mit<a href=\"http:\/\/www.folinipartners.ch\/about-me\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Martin Folini<\/a>, Verwal\u00adtungsrat in verschie\u00addenen Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen und <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/st%C3%A9phane-bloch-b7a14421\/?originalSubdomain=ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St\u00e9phane Bloch<\/a>, Verwal\u00adtungsrat in Unter\u00adnehmen verschie\u00addener Marken\u00adar\u00adti\u00adkel\u00adpro\u00addu\u00adzenten und Berater f\u00fcr eine verant\u00adwor\u00adtungs\u00advolle und nachhaltige Unter\u00adneh\u00admens\u00adf\u00fchrung. Die Fragen stellt Dominik Staffelbach, Kunden\u00adbe\u00adrater f\u00fcr Unter\u00adneh\u00adme\u00adrinnen und Unter\u00adnehmer bei Rahn+Bodmer Co.<\/h3>\n<h3>Wirtschaftslage<br>\nWie sch\u00e4tzen Sie die Wirtschaftslage ein?<\/h3>\n<p><strong>Martin Folini<\/strong>: Ich bin im Verwal\u00adtungsrat von verschie\u00addenen Unter\u00adnehmen, einzelne profi\u00adtieren, andere k\u00e4mpfen. Wir \u00fcberlegen uns in jeder VR-Sitzung drei Szenarien: (1) Best Case, dies bedeutet dennoch meist schlechter als Budget, (2) Worst Case, das heisst, keine Erholung und es geht so weiter wie im zweiten Quartal oder (3) erwar\u00adteter Case: Nike Szenario, das heisst, tiefer Fall, schnelle kleine Erholung und dann langsamer Aufstieg. Dies auch deshalb, weil sich die Welt bez\u00fcglich Corona nicht synchron entwi\u00adckelt. Beispiels\u00adweise ist China sehr gut mit der Bew\u00e4l\u00adtigung voran\u00adge\u00adkommen, Nord und S\u00fcdamerika jedoch nicht. Solange diese M\u00e4rkte ihre Anste\u00adckungsrate nicht stabi\u00adli\u00adsieren oder reduzieren k\u00f6nnen, wird sich die Wirtschaft als Ganzes nicht erholen. Ein Beispiel: Ich kann momentan keine Maschine in gewisse Regionen liefern, weil der zust\u00e4ndige Instal\u00adla\u00adtions-Monteur f\u00fcr zwei Wochen in Quarant\u00e4ne m\u00fcsste.<\/p>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Auch ich w\u00fcrde mir eine solche Kurve w\u00fcnschen, bin aber nicht so zuver\u00adsichtlich. Die Noten\u00adbanken pumpen Geld in das System, die Kapital\u00adm\u00e4rkte eilen von Rekord zu Rekord, aber der kleine Mann auf der Strasse sp\u00fcrt nichts davon. Die Schere zwischen Arm und Reich \u00f6ffnet sich weiter. Die Folge: protek\u00adtio\u00adnis\u00adtische und natio\u00adna\u00adlis\u00adtische Tendenzen. Dies bereitet mir Sorgen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span class=\"dquo\">\u00ab<\/span>Die Schere zwischen Arm und Reich \u00f6ffnet sich weiter. Die Folge daraus sind protek\u00adtio\u00adnis\u00adtische und natio\u00adna\u00adlis\u00adtische Tendenzen.\u00bb<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Dem stimme ich zu. Ich bin schockiert \u00fcber die Rolle Europas w\u00e4hrend der Krise. Grenzen wurden geschlossen und so wichtige G\u00fcter wie Atemmasken wurden zur\u00fcck\u00adbe\u00adhalten. Jeder schaute f\u00fcr sich. Europa als dritte grosse Macht h\u00f6rte auf zu existieren. Dies ist langfristig sehr gef\u00e4hrlich. Europa ist ausein\u00adan\u00adder\u00adge\u00addriftet und ich hoffe, dass es wieder zusammenfindet.<\/p>\n<p><strong>Dominik M\u00fcller:<\/strong> Ich gebe Ihnen Recht. Es fehlt in Europa oft an einer gemein\u00adsamen Stimme. Aller\u00addings war es gar nicht schlecht, dass sich Europa in einzelne, kleinere Zellen aufge\u00adteilt hat, um die Krise einfacher zu bew\u00e4l\u00adtigen. Wichtig ist, dass Europa mit einer einheit\u00adlichen Stimme auftritt, wenn es um globale Themen geht. In den <span class=\"caps\">USA<\/span> ist dies nicht der Fall. Das Resultat sehen wir momentan an den hohen Coronazahlen.<\/p>\n<p><strong>Urs Brunner:<\/strong> Nun steht Europa wieder vor einer neuen Heraus\u00adfor\u00adderung mit dem Aufbau\u00adfonds. Dass sich der Norden gezwungen sieht, den S\u00fcden zu finan\u00adzieren, ist ein Dauer\u00adthema. Es gab aber immer wieder schwierige Momente, in denen sich Europa zusam\u00admen\u00adge\u00adrafft hat, um den Zusam\u00admenhalt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h3>Was bedeutet dies f\u00fcr Sie als Unternehmer?<\/h3>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Wir disku\u00adtieren verschiedene Wirtschafts-Szenarien in den Verwal\u00adtungs\u00adr\u00e4ten. Was bedeutet dies f\u00fcr die Entwicklung der W\u00e4hrung, in der bilan\u00adziert wird? Wie stellen wir das Unter\u00adnehmen auf? Welche Regionen\/L\u00e4nder beliefern wir, welches sind die Zulie\u00adferer? Wir arbeiten mit einem Plan B und schauen, ob sich Inves\u00adti\u00adtionen auch unter Plan B lohnen. <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> ist ein Ausl\u00f6ser, um verschiedene Beschaf\u00adfungs\u00adm\u00e4rkten und Logis\u00adtikwege zu pr\u00fcfen. <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> hatte aber auch noch einen weiteren Effekt: Wir haben Schl\u00fcs\u00adsel\u00adleute aus einem bestimmten Land f\u00fcr gewisse Bereiche. Diese konnten ihrer Arbeit pl\u00f6tzlich nicht mehr nachgehen. Sei es, weil sie sich entweder in diesen L\u00e4ndern nicht mehr wohlf\u00fchlten oder nicht einreisen konnten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span class=\"dquo\">\u00ab<\/span>Wir arbeiten mit einem Plan B und schauen, ob sich Inves\u00adti\u00adtionen auch unter Plan B lohnen.\u00bb<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> f\u00fchrt zu einem Wegbrechen gewisser Gesch\u00e4fts\u00adbe\u00adreich, wie zum Beispiel von Gross\u00adver\u00adan\u00adstal\u00adtungen. Wie sollen diese und ihre Zulie\u00adferer \u00fcberleben? Auch die Beklei\u00addungs\u00adin\u00addustrie hat stark unter dem Lockdown und den damit verbun\u00addenen logis\u00adti\u00adschen Heraus\u00adfor\u00adde\u00adrungen gelitten. Heute deckt sich ein Grossteil der Kleider\u00adin\u00addustrie in China ein. Daran kurzfristig etwas zu \u00e4ndern, ist schwierig. Denn wir haben weder das Know-how, noch k\u00f6nnen wir aus Kosten\u00adgr\u00fcnden einfach so auf einen anderen Markt ausweichen. Um eine nachhaltige, effektive Liefer\u00adkette sicher\u00adzu\u00adstellen, m\u00fcssten zwangs\u00adl\u00e4ufig alter\u00adnative Liefer\u00adketten, weg von China, aufgebaut werden. Den Weg, den die Branche dazu zu bew\u00e4l\u00adtigen hat, ist steinig und&nbsp;lang.<\/p>\n<h3>Nachhal\u00adtigkeit<br>\nHat <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> Auswir\u00adkungen auf die Nachhaltigkeit?<\/h3>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Ich sehe verschiedene Tendenzen, einer\u00adseits geht der Konsum zur\u00fcck, die Lust an \u00dcberkonsum nimmt ab. Anderer\u00adseits kann es gut sein, dass die grosse Masse eher auf g\u00fcnstige Produkte zur\u00fcck\u00adgreift, was nicht unbedingt gut f\u00fcr die Nachhal\u00adtigkeit ist. Dies hat einen Einfluss auf die Produktion und macht die Planung schwierig.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Die Beklei\u00addungs\u00adin\u00addustrie lebt von den \u00abnicht getra\u00adgenen\u00bb Kleidern. Wenn die 40 % produ\u00adzierten, aber ungetra\u00adgenen Kleider wegfallen w\u00fcrden, w\u00e4re dies toll aus Sicht Nachhal\u00adtigkeit, aber die Kleider\u00adin\u00addustrie h\u00e4tte dann ein grosses Problem. In den <span class=\"caps\">USA<\/span> wird sich ein Grossteil der Konsu\u00admenten weiterhin nicht um Nachhal\u00adtig\u00adkeits\u00adaspekte k\u00fcmmern. Leider wird sich dies eher verst\u00e4rken, da die schnelle wirtschaft\u00adliche Erholung priorit\u00e4r sein wird. Daraus ergibt sich aus meiner Sicht eine Chance f\u00fcr Europa, das auf nachhaltige Techno\u00adlogien setzt. Konjunk\u00adtur\u00admass\u00adnahmen m\u00fcssten in diese Richtung gelenkt werden. Ich f\u00fcrchte aller\u00addings, dass der wirtschaft\u00adliche Druck der Strasse auch in Europa den Nachhal\u00adtig\u00adkeits\u00adbe\u00adstre\u00adbungen einen D\u00e4mpfer versetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Dominik M\u00fcller:<\/strong> Ich sehe auch ein Ausein\u00adan\u00adder\u00addriften der verschie\u00addenen Regionen, wenn es um Nachhal\u00adtigkeit geht. Aller\u00addings fallen wir Menschen wieder relativ schnell in den \u00abcourrant normal\u00bb zur\u00fcck. Das heisst f\u00fcr die Nachhal\u00adtigkeit, dass diese durch die Staaten gesteuert werden muss. Hier sehe ich in Europa andere Tendenzen, als in den <span class=\"caps\">USA<\/span> oder anderen Regionen auf der&nbsp;Welt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span class=\"dquo\">\u00ab<\/span>Nachhal\u00adtigkeit muss durch die Staaten gesteuert werden.\u00bb<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Ich m\u00f6chte noch auf einen weiteren Trend hinweisen: die inner\u00adbe\u00adtrieb\u00adliche Kultur und den Kultur\u00adwandel. In unseren Betrieben sprechen wir aktiv \u00fcber Nachhal\u00adtigkeit und tun auch viele Dinge. So haben wir beispiels\u00adweise in Indien ein Werk mit Solar\u00adpanels zum Netto-Strom\u00adpro\u00addu\u00adzenten aufge\u00adr\u00fcstet, auch wenn sich dies finan\u00adziell noch nicht lohnt. Wir sind \u00fcberzeugt, dass sich dies insbe\u00adsondere auf die Anzie\u00adhungs\u00adkraft und Retention von jungen Leuten auswirkt. Diese schauen sich zunehmend sehr genau an, f\u00fcr wen sie arbeiten wollen.<\/p>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Es ist paradox, der Konsument will immer mehr \u00fcber die Produkte, die er konsu\u00admiert, wissen. Unter\u00adnehmen m\u00fcssen immer mehr Rechen\u00adschaft ablegen. Die Befrie\u00addigung dieses Bed\u00fcrf\u00adnisses f\u00fchrt in den Unter\u00adnehmen zu hohen Kosten und verteuert die G\u00fcter. Auf der anderen Seite m\u00f6chten viele noch g\u00fcnstigere Produkten. Wie k\u00f6nnen wir mit diesem Paradox umgehen? Wir m\u00fcssen noch innova\u00adtiver werden.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Ich glaube, hier hat die Schweiz als Innova\u00adti\u00adons\u00adf\u00fchrer gute Chancen. F\u00fcr Europa k\u00f6nnten die Stimu\u00adla\u00adti\u00adons\u00adpro\u00adgramme, sofern diese die Nachhal\u00adtigkeit ber\u00fcck\u00adsich\u00adtigen, den Boden bilden f\u00fcr wirtschaft\u00adliche Ver\u00e4n\u00adderung und dadurch den n\u00e4chsten wirtschaft\u00adlichen Zyklus bestimmen. Ein anderer Punkt ist das Vertrauen in ein Produkt. Auch hier k\u00f6nnte die Nachhal\u00adtigkeit eine neue Bedeutung gewinnen, indem der Kunde bereit ist, daf\u00fcr mehr zu bezahlen. Ich denke hier insbe\u00adsondere an Lebens\u00admittel zum Beispiel an Babynahrung, Fleisch, Mineral\u00adwasser etc.<\/p>\n<h3>Ist Produkt\u00adqua\u00adlit\u00e4t etwas, das langfristig immer wichtiger wird oder geht sie unter, weil wir es uns nicht leisten k\u00f6nnen?<\/h3>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Ich glaube, es geht hier weniger um die Bereit\u00adschaft mehr zu bezahlen, als um das \u00abM\u00fcssen\u00bb. Der Konsument wird k\u00fcnftig mehr bezahlen m\u00fcssen f\u00fcr die G\u00fcter seines Vertrauens, da f\u00fchrt kein Weg daran vorbei. Unter\u00adnehmen k\u00f6nnen sich mit nachhal\u00adtigen Modellen profi\u00adlieren, zum Beispiel kann der Konsument heute nachpr\u00fcfen, wer die Zulie\u00adferer sind, die Produk\u00adti\u00adons\u00adme\u00adthoden sind trans\u00adparent und die Logistik ist nachhaltig gestaltet. So schafft man es, das Vertrauen der Kundschaft zu gewinnen und die Gunst der Gesell\u00adschaft auf seine Seite zu ziehen. Diese Themen sind f\u00fcr mich als Unter\u00adnehmer und Berater im Bereich der Nachhal\u00adtigkeit sehr relevant.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Es wird immer die 10 % der Bev\u00f6l\u00adkerung geben, die es sich leisten k\u00f6nnen und bereit sind, f\u00fcr Qualit\u00e4t und Nachhal\u00adtigkeit mehr zu bezahlen. Global gesehen ist dies f\u00fcr sich schon ein riesiger und allen\u00adfalls trend\u00adset\u00adtender Markt.<\/p>\n<p><strong>Dominik M\u00fcller:<\/strong> Das Produkt des Vertrauens in hoher Qualit\u00e4t geht nicht automa\u00adtisch mit Nachhal\u00adtigkeit einher. Ich denke hier z.B. an Evian Wasser, das ich in einem indischen Hotel trinke. Damit wir Nachhal\u00adtigkeit st\u00e4rker leben k\u00f6nnen, braucht es klare Vorgaben der Staaten. Und hier stellt sich die Frage, wer schliesslich wirklich davon profi\u00adtiert. Ich denke an Solar- und Wind-Energie, wo gerade Deutschland viel Geld inves\u00adtiert hat und dies aber nicht funktio\u00adniert. Das heisst, es besteht das Risiko, dass z.B. bei der Wasser\u00adstoff-F\u00f6rderung der deutsche Steuer\u00adzahler zwar viel bezahlt, die Wertsch\u00f6p\u00adfungs\u00adkette jedoch dann an einem anderen Ort statt\u00adfindet. Schauen wir zum Beispiel noch Tesla an: Tesla ist unter dem Nachhal\u00adtig\u00adkeits\u00adtrend momentan sehr beliebt unter Inves\u00adtoren. Glencore auf der anderen Seite, das das Kobalt f\u00fcr die Tesla Akkus aus dem Boden holt, w\u00fcrde niemand als \u00abnachhaltig\u00bb bezeichnen. Wir haben es hier also mit einem weiteren Paradox zu tun: Produkte, auch wenn sie nachhaltig aussehen, sind dies nicht unbedingt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span class=\"dquo\">\u00ab<\/span>Produkte, auch wenn sie nachhaltig aussehen, sind dies nicht unbedingt.\u00bb<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3>Unter\u00adnehmung<br>\nWelches sind die Trends, die Sie als Unter\u00adnehmer oder Berater verfolgen?<\/h3>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Grund\u00ads\u00e4tzlich sind die Heraus\u00adfor\u00adde\u00adrungen dieselben, wie vor der Krise. Ich sehe zwei Trends: Einer\u00adseits werden wir post <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> die Pr\u00e4do\u00adminanz von China \u00fcberdenken. Dies in verschie\u00addenen Bereichen, wo China zu markt\u00adbe\u00adstimmend geworden ist. Anderer\u00adseits sehe ich den Trend zur Nachhal\u00adtigkeit gest\u00e4rkt. Es werden neue, innovative Wege gesucht, neue Markt\u00adfelder werden sich \u00f6ffnen und die Unter\u00adnehmen&nbsp; werden die Wertsch\u00f6p\u00adfungs\u00adketten und die Arbeits\u00adpro\u00adzesse anpassen. Die Unter\u00adnehmen werden zu ihren Mitar\u00adbei\u00adtenden und generell zu den Ressourcen besser Sorge tragen m\u00fcssen. Diese zwei Trends verfolge ich sehr eng in meiner Beratungs\u00adt\u00e4\u00adtigkeit. Vertraute Produkte von Unter\u00adnehmen, die auf Qualit\u00e4t achten und die ihre Produkte nicht dauernd aus Kosten\u00adgr\u00fcnden optimieren, werden hoch angesehen und erfolg\u00adreich&nbsp;sein.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Die offen\u00adsicht\u00adlichste \u00c4nderung in unseren Unter\u00adnehmen ist sicher das neue Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Einsatz von Zoom\/Teams\/Skype etc.. Wir hatten diese Tools zwar immer, <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> hat jedoch gezeigt, dass man diese sehr sinnvoll breit einsetzen kann. Dies f\u00fchrt zum Beispiel zu einem anderen Verst\u00e4ndnis bez\u00fcglich Gesch\u00e4fts\u00adreisen. Auch die Risiko\u00adbe\u00adur\u00adteilung wird erg\u00e4nzt werden z.B. durch Stich\u00adworte wie Pandemie, Home Office und Cyber Security. Ein dritter Bereich ist die Verletz\u00adlichkeit der Sourcing M\u00e4rkte und die Verletz\u00adlichkeit der Trans\u00adportwege. Hier stellt sich bei uns die Frage nach alter\u00adna\u00adtiven Trans\u00adport\u00adka\u00adn\u00e4len. Wir suchen Partner ausserhalb Chinas und den <span class=\"caps\">USA<\/span>, nicht nur wegen <span class=\"caps\">COVID-19<\/span>, sondern auch wegen den zuneh\u00admenden Spannungen zwischen den zwei Gross\u00adm\u00e4chten. Inter\u00adessant zu verfolgen ist die Frage der Sharing Economy. Diese hat einen enormen R\u00fcckschlag erlitten. Ich denke z.B. an Uber, Airbnb, shared office spaces. Einige werden von <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> profi\u00adtieren k\u00f6nnen, andere gehen&nbsp;unter.<\/p>\n<h3>Gesell\u00adschaft<br>\nDie gesell\u00adschaft\u00adlichen Ver\u00e4n\u00adde\u00adrungen wurden bereits mehrfach erw\u00e4hnt. Wo sehen Sie hier die grossen Herausforderungen?<\/h3>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Eine Frage besch\u00e4ftigt mich stark: Wohin f\u00fchrt das Social Distancing? Was passiert, wenn wir mit den Leuten nicht mehr wie fr\u00fcher inter\u00adagieren k\u00f6nnen? Fr\u00fcher gab man sich die Hand, man ging sozusagen auf \u00abTuchf\u00fchlung\u00bb, was ein wichtiger Bestandteil unserer Inter\u00adak\u00adti\u00adons\u00adkultur ist. Dies k\u00f6nnte nach <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> wegfallen.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Es wird vor\u00fcber\u00adgehend eine Zwei-Klassen-Gesell\u00adschaft geben zwischen L\u00e4ndern, die Corona im Griff haben und solchen, die dies nicht tun. Zum Beispiel werden Sommer\u00adferien im Ausland f\u00fcr schwe\u00addische B\u00fcrger in diesem Jahr schwierig sein.<\/p>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> 95 % meines Umfeldes verbringt die Ferien in der Schweiz. Dadurch werden sich verschiedene Indus\u00adtrien neu erfinden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Dominik M\u00fcller:<\/strong> Ich sehe Ihren Punkt und wir teilen diesen. Die gesell\u00adschaft\u00adlichen Konse\u00adquenzen aus der Corona\u00adkrise werden einen nachhal\u00adtigen Abdruck hinter\u00adlassen. Wenn in einem Jahr gute Impfstoffe verf\u00fcgbar sind, stellt sich einer\u00adseits die Frage nach der \u00abgerechten\u00bb Verteilung, anderer\u00adseits gehe ich davon aus, dass sich dadurch die Wirtschaft schneller erholen wird, als wir heute erwarten.<\/p>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong>&nbsp;Da bin ich mir nicht so sicher, auch wenn wir schnell ein Vakzin entwi\u00adckeln k\u00f6nnen. Es fehlt das Vertrauen der Bev\u00f6l\u00adkerung. Diese ist stark verun\u00adsi\u00adchert. Wir wissen zu wenig \u00fcber das Virus und es gibt viele wider\u00adspr\u00fcch\u00adliche Studien. F\u00fcr viele ist es schwierig an vertrau\u00adens\u00adw\u00fcrdige Infor\u00adma\u00adtionen zu gelangen. Fachspe\u00adzia\u00adlisten k\u00f6nnen sich ein Bild davon machen, die breite Bev\u00f6l\u00adkerung nicht. Auch dieser Sachverhalt f\u00fchrt zu einer Kluft in der Gesellschaft.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span class=\"dquo\">\u00ab<\/span>Die Bev\u00f6l\u00adkerung ist stark verunsichert.\u00bb<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Der Mensch vergisst schnell. Sobald es eine Impfung gibt, wird sich das Wirtschafts\u00adwachstum beschleu\u00adnigen. Zuerst m\u00fcsste aber die Konsumlust und Kaufkraft zur\u00fcck\u00adkehren und die Gelder nicht im Kapital\u00admarkt versinken. Wir m\u00fcssen aber betreffend Wirtschaft und Wohlstand bedenken, dass die Entwicklung nicht in allen Regionen gleich sein wird. Nicht alle L\u00e4nder haben die gleichen Auffang\u00adnetze wie die Schweiz. Ich denke hier an die <span class=\"caps\">USA<\/span> mit mehr als 40 Mio. Arbeits\u00adlosen oder Indien und Brasilien.<\/p>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Ich verfolge diese Situation auch sehr genau, glaube aber, dass sich die Schweiz aufgrund ihrer grossen Abh\u00e4n\u00adgigkeit vom Ausland dieser Entwicklung nicht ganz entziehen kann.<\/p>\n<p><strong>Urs Brunner:<\/strong> Dies sieht man sehr gut anhand der Sparrate, die z.B. in den <span class=\"caps\">USA<\/span> mit 20 % so hoch liegt wie zuletzt w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges. Eine gr\u00f6ssere Brems\u00adwirkung auf das Wirtschafts\u00adwachstum geht aber von den Inves\u00adti\u00adtionen aus. Dazu kommt die von den Noten\u00adbanken finan\u00adzierte h\u00f6here Staats\u00adver\u00adschuldung, die durch eine restrik\u00adtivere Fiskal\u00adpo\u00adlitik oder eine h\u00f6here Inflation berappt werden muss. Die Noten\u00adbanken haben sich in eine Situation man\u00f6vriert, aus der es kaum einen Ausweg gibt.<\/p>\n<h3>Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen<br>\nWenn ich Ihnen zuh\u00f6re, so stelle ich fest: Werte wie Vertrauen, langfris\u00adtiges Denken und Qualit\u00e4t sind wichtig. Werte, die f\u00fcr Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen stehen. Darf man daraus schliessen, dass <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> zu einer R\u00fcckbe\u00adsinnung zu den Wurzeln der Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen gef\u00fchrt hat und diese damit gest\u00e4rkt aus der Krise hervorgehen?<\/h3>\n<p><strong>St\u00e9phane Bloch:<\/strong> Ich glaube, der Wert der Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen ist unbestritten und wird es auch in Zukunft sein. Vielleicht unter\u00adst\u00fctzt <span class=\"caps\">COVID-19<\/span> das Vertrauen in Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen sogar zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p><strong>Martin Folini:<\/strong> Das langfristige Denken k\u00f6nnte tats\u00e4chlich den Famili\u00aden\u00adun\u00adter\u00adnehmen helfen, einfacher aus der Krise zu kommen. Hier sehe ich auch Chancen, insbe\u00adsondere aus M<span class=\"amp\">&amp;<\/span>A Sicht, wo man die tieferen Bewer\u00adtungen als Gelegenheit zur Expansion nutzen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 3: Paneldiskussion<\/p>\n","protected":false},"author":87,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"_ef_editorial_meta_date_first-draft-date":"","_ef_editorial_meta_paragraph_assignment":"","_ef_editorial_meta_checkbox_needs-photo":"","_ef_editorial_meta_number_word-count":"","footnotes":""},"categories":[43],"tags":[],"class_list":["post-4050","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gastbeitrag","clearfix"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Szenarien f\u00fcr eine Welt mit Corona - 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