{"id":4020,"date":"2020-06-24T07:00:23","date_gmt":"2020-06-24T05:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/?p=4020"},"modified":"2020-07-03T12:11:17","modified_gmt":"2020-07-03T10:11:17","slug":"corona-und-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2020\/06\/corona-und-nachhaltigkeit\/","title":{"rendered":"Szenarien f\u00fcr eine Welt mit Corona"},"content":{"rendered":"<h3>Ist die Pandemie ein Beschleu\u00adniger oder eine Bremse f\u00fcr einen nachhal\u00adti\u00adgeren Umgang der Menschheit mit unserem Planeten? Nachdem wir im <a href=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2020\/06\/wie-weiter-nach-corona\/\">ersten Teil<\/a> dieser Blogserie m\u00f6gliche wirtschaft\u00adliche Szenarien beleuchtet haben, geht es in dieser Folge um die Frage, was von Corona an \u00f6kolo\u00adgi\u00adschen und gesell\u00adschaft\u00adlichen Ver\u00e4n\u00adde\u00adrungen bleiben wird.<\/h3>\n<h3>2020 wird ein vergleichs\u00adweise \u00abgr\u00fcnes Jahr\u00bb<\/h3>\n<p>Nach Sch\u00e4t\u00adzungen der inter\u00adna\u00adtio\u00adnalen Energie\u00adbe\u00adh\u00f6rde <span class=\"caps\">IEA<\/span> d\u00fcrften \u00fcber alles gesehen ca. 13 % weniger Erd\u00f6l verbraucht werden als 2019 und die Treib\u00adhaus\u00adgas\u00ademis\u00adsionen global um 8 % zur\u00fcck\u00adgehen. J\u00e4hrlich verbraucht die Menschheit ca. 6 Kubik\u00adki\u00adlo\u00admeter \u00d6l, das ist das 1.5\u2011fache von dem, was der Z\u00fcrichsee an Wasser gespei\u00adchert hat. Dieses Jahr sind es also ca. 1 Kubik\u00adki\u00adlo\u00admeter (W\u00fcrfel mit Kanten\u00adl\u00e4nge 1 km) weniger. 1\u2019000 Milli\u00adarden Liter Roh\u00f6l also, die nicht verbrannt oder in Kunst\u00adstoff umgewandelt werden. Das ist zwar viel, aber wenn das Pariser Klimaziel einer Begrenzung der Erder\u00adw\u00e4rmung um 1.5 % erreicht werden soll, m\u00fcsste die Menschheit jedes Jahr wieder\u00adkehrend Emissi\u00adons\u00adre\u00adduk\u00adtionen in dieser Gr\u00f6ssen\u00adordnung (7.6 %) schaffen. Es ist klar, dass dies nicht mit Lockdowns zu machen ist. Alle Flugzeuge dieser Welt, von denen die meisten nun zeitweise am Boden geblieben sind, verur\u00adsachen nur gerade 2\u20133 % des gesamten CO2-Ausstosses.<\/p>\n<h3>Weniger Konsum und weniger Abfall<\/h3>\n<p>2020 werden wohl auch deutlich weniger Konsum\u00adg\u00fcter produ\u00adziert und konsu\u00admiert, auch wenn in den Lockdown-Monaten die Heimlie\u00adfe\u00adrungen enorm zugenommen haben. Vor allem die Textil\u00adin\u00addustrie d\u00fcrfte einen st\u00e4rkeren Nachfra\u00adge\u00adr\u00fcckgang erleiden. Die Wertsch\u00f6p\u00adfungs\u00adkette dieser Branche ist bekannt f\u00fcr sozial- und umwelt\u00adtech\u00adnisch kritische Verh\u00e4lt\u00adnisse. Dazu geh\u00f6ren der hohe Wasser\u00adver\u00adbrauch der Baumwoll\u00adpro\u00adduktion in meist trockenen Gebieten wie Zentral\u00adasien, die Textil\u00adver\u00adar\u00adbeitung unter teilweise prek\u00e4ren Arbeits\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnissen, die starke Abwas\u00adser\u00adver\u00adschmutzung und die Wegwerf-Menta\u00adlit\u00e4t auf der Verbrau\u00adcher\u00adseite in vielen Industriestaaten.<br>\nDas \u00abCorona-Jahr\u00bb wird auch punkto Abfall\u00adpro\u00adduktion als gr\u00fcnes Jahr in die Geschichte eingehen. Die Beklei\u00addungs\u00adin\u00addustrie ist auch hier exempla\u00adrisch: Schwei\u00adze\u00adrinnen und Schweizer haben im Schnitt 118 Kleidungs\u00adst\u00fccke im Schrank und kaufen jedes Jahr 60 neue St\u00fccke dazu. 40 % ihrer Kleider tragen sie nie oder nur 2\u20134 Mal. Die Textil\u00adbranche hat im Jahr 2018 \u00fcber 92 Millionen Tonnen Textil\u00adab\u00adf\u00e4lle produ\u00adziert \u2013 vor allem durch \u00fcbersch\u00fcs\u00adsiges Material beim Herstel\u00adlungs\u00adprozess und durch unver\u00adkaufte Waren. 2020 werden es deutlich weniger sein. Derzeit verur\u00adsacht die Textil\u00adin\u00addustrie j\u00e4hrlich 1.2 Milli\u00adarden Tonnen <span class=\"caps\">CO2<\/span> \u2013 und damit mehr als alle inter\u00adna\u00adtio\u00adnalen Fl\u00fcge und Kreuz\u00adfahrten zusammen.<\/p>\n<h3>Was bleibt sicher nach Corona?<\/h3>\n<p>Die Pandemie wurde \u2013 quasi unbeab\u00adsichtigt \u2013 zum Kataly\u00adsator einiger bereits seit l\u00e4ngerem bestehenden ressour\u00adcen\u00adscho\u00adnender Trends. Da ist zum einen die Digita\u00adli\u00adsierung der Arbeit: Vielerorts sind Homeoffice-Infra\u00adstruk\u00adtur\u00adin\u00adves\u00adti\u00adtionen get\u00e4tigt worden. Mitar\u00adbei\u00adtende zahlreicher Firmen haben sich an diese Form der Arbeit gew\u00f6hnt und neben den zweifellos existie\u00adrenden Heraus\u00adfor\u00adde\u00adrungen (Stichwort Trennung von Frei- und Arbeitszeit) auch die Vorteile wie wegfal\u00adlender Arbeitsweg und effizi\u00adentere Zeitnutzung sch\u00e4tzen gelernt. Wegfal\u00adlender Arbeitsweg, effizi\u00adentere Zeitnutzung: Umwelt\u00adbi\u00adlanz\u00adtech\u00adnisch bedeutet dies weniger Pendel\u00adverkehr und weniger B\u00fcrofl\u00e4che. Der entfal\u00adlende Arbeits\u00adverkehr bringt zweifellos langfristig eine Entlastung der Trans\u00adport\u00adin\u00adfra\u00adstruktur. Ein weiterer Trend ist die Digita\u00adli\u00adsierung des Konsums: Viele Kunden haben notge\u00addrungen gelernt, die Vorz\u00fcge des Home-Delivery zu sch\u00e4tzen. Dadurch erspart man sich die Auto- oder Tramfahrt in den Super\u00admarkt, die Parkge\u00adb\u00fchren und eine Menge Zeit. Und dann ist da noch der Trend zu einer teilweisen Ent-Globa\u00adli\u00adsierung, der nicht erst seit Corona zu beobachten ist: Mehr lokale Produktion, weniger Transport, h\u00f6herer lokaler Footprint. Hier sind die \u00f6kolo\u00adgi\u00adschen Folgen aller\u00addings umstritten. Es ist zum Beispiel bekannt, dass die biolo\u00adgische Landwirt\u00adschaft zwar deutlich weniger negative Auswir\u00adkungen auf Fauna, Flora, B\u00f6den und Grund\u00adwasser hat, dass die Ressourcen-Effizienz hingegen oft schlechter ist als bei nicht\u00adbio\u00adlo\u00adgi\u00adschen Betrieben.<\/p>\n<p>Durch den forcierten Ausfall von Mitar\u00adbei\u00adtenden durch den Lockdown hat der Druck, Prozesse wo m\u00f6glich zu automa\u00adti\u00adsieren, zugenommen. Auch viele damit zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgende opera\u00adtio\u00adnelle Risiken wurden durch Corona schonungslos aufge\u00addeckt. Hier wird zweifelsohne mehr inves\u00adtiert, mehr abgesi\u00adchert und versi\u00adchert werden. Zu Beginn der Corona-Krise wurde verschie\u00addentlich angemahnt, Liefer\u00adketten weg von China zu diver\u00adsi\u00adfi\u00adzieren. Schon bald war es aber eine Pandemie, und selbst optimal diver\u00adsi\u00adfi\u00adzierte Beschaf\u00adfungs\u00adpro\u00adzesse n\u00fctzten wenig, zumal auch noch die Nachfrage nach vielen G\u00fctern wegbrach. Wie stark eine Regio\u00adna\u00adli\u00adsierung der Produktion umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wird vermehrt auf parallele Indus\u00adtrie\u00adpro\u00adduktion gesetzt, l\u00e4uft dies der Effizienz \u2013 auch im \u00f6kolo\u00adgi\u00adschen Sinne \u2013 m\u00f6gli\u00adcher\u00adweise entgegen.<\/p>\n<h3>Was k\u00f6nnte dar\u00fcber hinaus auch \u00e4ndern?<\/h3>\n<p>Viele Zukunfts\u00adpro\u00adpheten hat man in diesen Corona-Wochen geh\u00f6rt. Einige lesen sich n\u00fcchterner, andere sehen durch das Virus gar eine epochale Zeiten\u00adwende auf die Menschheit zukommen. Einschnei\u00addende Ereig\u00adnisse zeitigen stets Anpas\u00adsungen von Verhal\u00adtens\u00admustern. Ein kompletter und radikaler Umbruch findet dabei hingegen nur selten statt. Die folgenden zwei Gesetz\u00adm\u00e4s\u00adsig\u00adkeiten werden wohl auch in der aktuellen Lage ihre G\u00fcltigkeit behalten:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1. Die Geschwin\u00addigkeit des Wandels wird oft \u00fcber\u2011, dessen Ausmass hingegen untersch\u00e4tzt.<br>\n2. Die Menschheit vergisst sehr schnell. Wie Mahatma Gandhi sagte: \u00abDie Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt\u00bb.<br>\nWeder das papierlose B\u00fcro noch das Ende des analogen Zeitalters ist einge\u00adkehrt wie noch in den 1990er Jahren propa\u00adgiert. Auch Atomkraft\u00adwerke wurden nach Tscher\u00adnobyl munter weitergebaut.<\/p>\n<h3>Szenario 1: Corona kataly\u00adsiert den Trend zu mehr Nachhal\u00adtigkeit l\u00e4ngerfristig<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2022 Weniger Konsum<\/p>\n<p>Weniger Flugreisen, weniger Kreuz\u00adfahrten, weniger Trend-Artikel: Damit auch weniger Marketing, weniger Produktion und mehr Kreis\u00adlauf\u00adwirt\u00adschaft. Daf\u00fcr wohl mehr Konsum von digitalen Inhalten (<span class=\"caps\">TV<\/span>, Internet, Social Media, Video\u00adspiele etc.). Dies bedeutet in der Konse\u00adquenz auch: Struk\u00adturell defla\u00adtion\u00e4re Tendenzen und h\u00f6here struk\u00adtu\u00adrelle Arbeits\u00adlo\u00adsigkeit. Neue sozial\u00adpo\u00adli\u00adtische Struk\u00adturen m\u00fcssen gefunden werden.<\/p>\n<p>\u2022 Mehr Introspektion<\/p>\n<p>Menschen, die auf sich selbst zur\u00fcck\u00adge\u00adworfen sind, besinnen sich auf das Wesent\u00adliche im Leben: Mehr Gewicht auf zwischen\u00admensch\u00adliche Bezie\u00adhungen, achten auf die Natur und die Gesundheit und leben von Spiri\u00adtua\u00adlit\u00e4t. Daraus k\u00f6nnen neue Gesch\u00e4fts\u00adideen entwi\u00adckelt werden. Aller\u00addings w\u00fcrden solche Tendenzen l\u00e4nger\u00adfristig wohl nur im obersten Teil der Maslow\u00adschen Bed\u00fcrf\u00adnis\u00adpy\u00adramide nachhaltig wirken.<\/p>\n<p>\u2022 Der Green New&nbsp;Deal<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich f\u00fcr die <span class=\"caps\">USA<\/span> unter Barak Obama kolpor\u00adtiert, wurde als \u00abGreen Deal\u00bb letztes Jahr auch von der Europ\u00e4i\u00adschen Kommission aufge\u00adnommen. Hier soll er bis zu <span class=\"caps\">EUR<\/span> 1\u2019000 Mrd. umfassen. In der Corona-Krise kam nun der Green Recovery Plan dazu, damit soll der Anteil an Klima\u00adschutz-Massnahmen im derzeit <span class=\"caps\">EUR<\/span> 1350 Mrd. schweren Konjunk\u00adtur\u00adpaket zumindest nicht geschm\u00e4lert werden. Europa\u00adpo\u00adli\u00adtiker von Links bis in die Mitte werden auch in einzelnen L\u00e4ndern f\u00fcr Druck sorgen, dass klima\u00adkon\u00adforme Bedin\u00adgungen in Konjunk\u00adtur\u00adpro\u00adgrammen Eingang finden. Das bedeutet mehr Inves\u00adti\u00adtionen in erneu\u00aderbare Energie, in die Elektro\u00admo\u00adbi\u00adlit\u00e4ts-Infra\u00adstruktur und in energie- und ressour\u00adcen\u00adef\u00adfi\u00adziente Infra\u00adstruktur. Wenn die Staaten hier ein Machtwort sprechen, dann wird dies zweifellos ein nachhal\u00adtiger Trend werden. Und dies weitgehend unabh\u00e4ngig vom wirtschaft\u00adlichen Szenario.<\/p>\n<h3>Szenario 2: Die wirtschaft\u00adliche Schw\u00e4che und das Social Distancing dr\u00e4ngen den Klima\u00adwandel und alle Bem\u00fchungen, die Wirtschaft nachhal\u00adtiger zu gestalten, in den Hintergrund<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2022 Billige fossile Energie<\/p>\n<p>Diese Tatsache macht das Reisen und Heizen mit \u00d6l sehr g\u00fcnstig.<\/p>\n<p>\u2022 Weniger teilende Wirtschaft<\/p>\n<p>Die Sharing Economy ist in vieler Hinsicht ein Gegen\u00adspieler des Social Distancing. Klassische Sharing Economy-Firmen wie AirBnB, Uber, Lyft und WeWork verzeichnen in der Corona-Krise einen eigent\u00adlichen Bruch ihres Gesch\u00e4fts\u00admo\u00addells. Allein AirBnB entl\u00e4sst einen Viertel seiner Beleg\u00adschaft. Die Vorstellung, Fahrzeuge, Immobilien, Werkzeuge und vieles mehr zu teilen anstatt zu besitzen, um mit dem gesparten Geld Erleb\u00adnisse zu finan\u00adzieren, funktio\u00adniert schlecht, wenn gesund\u00adheit\u00adliche Bedenken \u00fcberwiegen. Sollte letztere Haltung auch in einer Corona-resis\u00adtenten Gesell\u00adschaft zu einer gewissen Grund\u00adhaltung werden, so haben Fahrge\u00admein\u00adschaften, AirBnB, Teilen und Tauschen von Gebrauchs\u00adg\u00fctern, aber auch das Time-Sharing wie zum Beispiel Nachhil\u00adfe\u00adstunden oder Rent-a-Rentner Angebote einen schweren Stand. Gewisse Analysten gehen davon aus, dass diese sogenannte Gig-Economy etwa ein Drittel aller Erl\u00f6se in den kommenden Monaten verliert, einen Teil davon m\u00f6gli\u00adcher\u00adweise nachhaltig. Das Indivi\u00adduelle feiert wieder Urst\u00e4nde, die \u00f6ffent\u00adlichen Verkehrs\u00admittel bleiben deutlich leerer als vor der&nbsp;Krise.<\/p>\n<p>\u2022 Eine schlep\u00adpende wirtschaft\u00adliche Erholung<\/p>\n<p>Das im ersten Teil unseres Blogs beschriebene <a href=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/notablog\/2020\/06\/wie-weiter-nach-corona\/\">L\u2011Szenario<\/a>&nbsp;bringt Auftrieb f\u00fcr natio\u00adna\u00adlis\u00adtische Kr\u00e4fte, Anti-Globa\u00adli\u00adsierung ist tenden\u00adziell ein Gegen\u00adspieler f\u00fcr die L\u00f6sung der globalen Umwelt\u00adpro\u00adbleme. Der gesell\u00adschaft\u00adliche Druck der hohen Arbeits\u00adlo\u00adsigkeit l\u00e4sst die klima- und umwelt\u00adpo\u00adli\u00adti\u00adschen Ziele ganz weit hinten in der politi\u00adschen Agenda verschwinden.<\/p>\n<h3>Szenario 3: Wenn Corona keine Gefahr mehr darstellt, ist alles wieder wie einst. 2022 wird die Welt kaum eine andere sein als&nbsp;2019<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2022 Klima\u00adwandel, Migration und der Ost-West-Konflikt<\/p>\n<p>Die alten Themen werden wieder in den Vorder\u00adgrund r\u00fccken. Damit erh\u00f6ht sich der Druck auf die Politik wieder, Massnahmen zur CO2-Reduktion zu treffen. Die Fridays for Future melden sich zur\u00fcck. Doch die Suche nach indivi\u00addu\u00adellem Gl\u00fcck, nach Selbst\u00addar\u00adstellung in den sozialen Medien und die Renais\u00adsance konser\u00adva\u00adtiver Werte wie Familie, Kinder, Haus und Hund bei den westlichen Millen\u00adnials treibt die Kluft zwischen Real und Ideal unter den Entschei\u00addungs\u00adtr\u00e4gern der k\u00fcnftigen Jahre weiter auseinander.<\/p>\n<p>\u2022 Konsum<\/p>\n<p>Nach den Anschl\u00e4gen auf Touristen in Luxor im November 1997 brach der \u00c4gypten-Tourismus vor\u00fcber\u00adgehend ein. Doch bereits 2 Jahre sp\u00e4ter regis\u00adtrierte das Land wieder so viele Besucher wie zuvor. Ein \u00e4hnliches Ph\u00e4nomen beobachten wir schon im Juni 2020: Die ersten Ferien\u00adflieger sind wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Die Schweiz wird den Schweizern zu eng nach 3 Monaten Lockdown. Wenn erst einmal ein Vakzin gegen das Corona\u00advirus vorhanden ist, die g\u00fcnstigen Flugti\u00adckets und die sch\u00f6nen Desti\u00adna\u00adtionen locken, kehrt bei der inter\u00adna\u00adtio\u00adnalen Reise\u00adt\u00e4\u00adtigkeit wieder Normal\u00adbe\u00adtrieb ein. Auch den Wunsch nach Wohlstands\u00adg\u00fctern haben viele Menschen trotz Corona nicht aufgegeben.<\/p>\n<p>\u2022 Geringe geogra\u00adfische Diver\u00adsi\u00adfi\u00adzierung der Produktion<\/p>\n<p>Die Pandemie hat gezeigt: Es ist keine Gross\u00adregion vom Virus verschont geblieben. Entgegen \u00f6kono\u00admi\u00adschen Reali\u00adt\u00e4ten (Ort der g\u00fcnstigsten Produktion) lohnt es sich f\u00fcr viele Unter\u00adnehmen nicht, ihre Zulie\u00adfer\u00adketten global zu \u00fcberdi\u00adver\u00adsi\u00adfi\u00adzieren. Doch der Stellenwert, welcher die \u00f6kolo\u00adgi\u00adschen und sozialen Aspekte der Produktion einnehmen, wird weiter\u00adwachsen. Der Druck der Verbraucher, Inves\u00adtoren und Regulierer l\u00e4sst keinen Wirtschafts\u00adzweig&nbsp;aus.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Szenarien bleiben inh\u00e4rent schemenhaft. Die Realit\u00e4t wird irgendwo dazwi\u00adschen liegen. Sowohl in unserem ersten wie auch in unserem letzten Szenario gewinnt aber das Thema Nachhal\u00adtigkeit im \u00f6kolo\u00adgi\u00adschen und sozialen Bereich deutlich an Bedeutung. Private Unter\u00adnehmer und Entschei\u00addungs\u00adtr\u00e4ger von Publi\u00adkums\u00adfirmen sind gut beraten, hier \u00fcber ihre Bem\u00fchungen hinaus auch in der Kommu\u00adni\u00adkation mit der Kundschaft, den Aktio\u00adn\u00e4ren und der \u00d6ffent\u00adlichkeit Akzente zu setzen. \u00abTue Gutes und rede dar\u00fcber\u00bb gilt auch in der Welt des 21. Jahrhun\u00adderts, Corona hin oder&nbsp;her.<\/p>\n<h6>Disclaimer:<\/h6>\n<p class=\"disclaimer\">Die Infor\u00adma\u00adtionen und Ansichten in diesem Blog dienen ausschliesslich Infor\u00adma\u00adti\u00adons\u00adzwecken und stellen insbe\u00adsondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz\u00adanalyse oder sonstige Beratung dar. Namentlich ist dieser weder dazu bestimmt, dem Leser eine Anlage\u00adbe\u00adratung zukommen zu lassen, noch ihn bei allf\u00e4l\u00adligen Inves\u00adti\u00adtionen oder sonstigen Trans\u00adak\u00adtionen zu unter\u00adst\u00fctzen. Entscheide, welche aufgrund der vorlie\u00adgenden Publi\u00adkation getroffen werden, erfolgen im allei\u00adnigen Risiko des Anlegers.<\/p>\n<p>Bei Fragen zu diesem Thema stehen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.rahnbodmer.ch\/de\/privatkunden.php?tab=0&amp;top=tabKundenberater\">wir<\/a>&nbsp;Ihnen gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>notablog@rahnbodmer.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 2: M\u00f6gliche \u00f6kolo\u00adgische Auswirkungen<\/p>\n","protected":false},"author":87,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"_ef_editorial_meta_date_first-draft-date":"","_ef_editorial_meta_paragraph_assignment":"","_ef_editorial_meta_checkbox_needs-photo":"","_ef_editorial_meta_number_word-count":"","footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-4020","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-anlegen","clearfix"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - 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